Tag 18 - 4.3.2026
🧭 Navigation
Startposition 03.03.26, 20:00 Uhr : 9°11′15″ S 133°39′58″ W
Endposition 04.03.26, 20:00 Uhr : 9°26′44″ S 135°53′9″ W
Kurs: 245°
Tagesmeilen: 136 sm
Geschwindigkeit: 4-8 kn
🌤️ Wetter & See
Wind: 9-20 kn
Wellen: 0,8 m
Bewölkung / Wetter: 3/10, trocken
Temperatur: 28°
Unsere Pazifiküberquerung kommt dem Ziel immer näher. Das ist auch auf dem Foto unschwer erkennbar. Nach unseren Berechnungen stehen noch zweimal Nachtwachen an. Wir werden Hiva Oa voraussichtlich Freitag vormittags erreichen.
Bis dahin wollen wir aber unsere Fahrt noch gut bewältigen. Am Wetter hat sich tagsüber nichts geändert, der Wind bläst uns mit 10-15 Knoten westwärts. Der Genaker verrichtet brav seinen Dienst.
Felix hat bewusst die Geschwindigkeit etwas verringert, da wir sonst am Freitag noch während der Nacht ankommen würden. Im Dunkeln den Anker zu setzen hat nicht zwingend einen Vorteil, zumal wir nicht wissen, wieviele andere Boote in der Bucht Taha Uku neben dem Ort Atuona liegen. Unsere Ankerkette über die von anderen Booten zu legen fördert nicht die Seglerfreundschaft 😊.
Neben dem normalen Tagesablauf machte Felix der geringe Ladezustand der Batterien Sorge. Nach einigen Überprüfungen vermutete er, dass die Lichtmaschine auf Grund zu geringer Spannung des Keilriemens nicht genug Strom in die Batterien beförderte. So tauchte er dann in die beiden Motorräume ab und verstärkte die Spannung der Keilriemen an beiden Motoren. bei mir drängt sich der Eindruck auf, dass es bei seinem Boot nichts gibt, was Felix nicht reparieren kann. Auch betreffend des Radars, das bis heute nicht funktioniert, hat er eine Idee. Dazu brauchen wir aber ruhiges Wasser, was wir aber vor unserer Ankunft nicht bekommen werden.
Am späten Nachmittag, wir hatten gerade den Kaffee ausgetrunken, bemerkten wir, wie sich die Lautstärke des Kielwassers sich auf einmal verstärkte. Das bedeutete, dass unsere Geschwindigkeit zunahm, was auf stärkeren Wind zurückzuführen ist. Beim Blick auf den Anzeiger der Windgeschwindigkeit zeigte sich, dass wir in kurzer Zeit um 8 Knoten auf 22 Knoten zugelegt hatten. Dunkle Wolken am Horizont machten es auch wahrscheinlich, dass wir eine Regendusche abbekommen könnten. Also holten wir den Genaker ein und setzten die Genua mit Reff 1 um unseren Zeitplan betreffend Ankunft in Hiwi Oa nicht zu torpedieren. Nach eineinhalb Stunden war wieder alles wie vorher. Der stärkere Wind war weg und die Wolken auch.
Zum Abendessen gab es Hühnerschnitzel mit Petersilkartoffeln. Pefekt!