Tag 10 - 24.2.2026

🧭 Navigation

  • Startposition 23.02.26, 18:30 Uhr: 6°9′30″ S  113°6′54″ W

  • Endposition 24.02.26, 22:37 Uhr: 6°40′54″ S  115°53′27″ W

  • Kurs: 245°

  • Tagesmeilen: 168 sm

  • Geschwindigkeit: 5-9 kn

🌤️ Wetter & See

  • Wind: 10-25kn

  • Wellen: 1,5- 2,5 m

  • Bewölkung / Wetter: 3-10/10, trocken und teilweise nass

  • Temperatur: 28°

Der Tag begrüßte uns mit schönem Wetter und mäßigem Wind. Die Wellenhöhe war wie in den letzten Tagen ca. 1,5 m. Wir stellten uns auf einen so schönen Segeltag wie am gestrigen Tag ein. Bemängelt wurde von uns aber die geringe Windgeschwindigkeit und gelegentlich wurde der Motor zur Unterstützung gestartet.

Das helle Blau änderte sich jedoch mit der Zeit in ein nicht so schönes Grau, verbunden mit dem einen oder anderen Regenschauer. Die Windgeschwindigkeit nahm zu unserer Freude zu, der Motor wurde ausgeschaltet. Wir liefen eine Geschwindgkeit von etwa 7 Knoten.

Am späteren Nachmittag entschied sich der Skipper als Vorbereitung für die Nacht den Genaker zu bergen, die Genua zu setzen und ins Großsegel das erste Reff einzuziehen.

Als wir mit dem Bergen des Genakers nahezu fertig waren, ertönte die auf der Brücke montierte Glocke, die mit den Angeln verbunden war und den Biß eines Fisches anzeigte.

Nachdem der Genaker fertig geborgen war, ging es rasch zur Angel. Der Fisch hatte sich nicht wie beim letzten Mal wieder befreit, sondern hing noch an der Angel. Die Angelschnur war bis zum Schluss ausgezogen und der Skipper hatte Mühe die 100 m Schnur wieder auf die Spule zu bringen. Der Kampf zwischen Fisch und Mensch dauerte eine knappe Vietelstunde, bis er in einer Entfernung von etwas 10 Meter zu erkennen war.

Wir wussten nicht, welcher Fisch da an der Angel hing, zu sehen war jedoch, dass es ein großer Fisch war, der keine Lust hatte zu uns aufs Boot zu kommen.

Ralf machte sich bereit, Felix mit dem Kescher zu unterstützen. Beim Versuch den Fisch mit dem Kescher zu fangen, stellte sich heraus, dass dieser für den Fisch zu klein war. In dem Moment brach die Angelrute. Hektik brach aus. Felix und Ralf ergriffen jeder für sich die Angelschnur mit der Hand, Felix wickelte sie noch einige Male um einen Teil der Angelrute. Gemeinsam zogen sie den Fisch auf die Stufen des Katamarans, wo Ralf ihm zwei Schläge mit dem Hammer auf den Kopf verpasste. Als Ralf versuchte den Fisch hinter den Kiemen zu ergreifen, fing dieser wieder an, sich heftig zu wehren. Der Fisch rutschte wieder ins Wasser und wir fürchteten, dass er verloren gehen würde. Gemeinsam zogen Felix und Ralf den Fisch wieder auf die Stufen des Katamarans. Ralf ergriff ein Handtuch und fasste durch das Handtuch den Fisch neuerlich bei den Kiemen und zog ihn an Bord, wo er ihm die Hauptschlagader mit einem Messer durchtrennte.

Beim Betrachten des Fanges vermuteten wir, dass wir einen Barracuda gefangen hatten. Bei weiteren Nachforschungen im Internet stellte sich heraus, dass es ein Wahoo war, der dem Barracuda von der Form her sehr ähnelt.

Nach einer Kurzschulung zum Thema Filetieren des Wahoo im Internet (auf YouTube gibt es fast alles) gingen Ralf und Felix ans Werk. Letztendlich lagen dann zwei wunderschöne große Filets am Tisch und der Wahoo wurde ohne seine besten Stücke wieder seinem Element übergeben.

Es war ein großes Elebnis, an dem die gesamte Mannschaft Anteil nahm und mitfieberte.

Zum Essen gab Goldmakrele, die wir zu Beginn unserer Reise gefangen hatten. Gabriela bewährte sich wieder als ausgezeichnete Köchin.

Der Wind nahm mit der Zeit immer mehr zu. Nach dem Abendessen begleitete uns eine Windstärke vom 20-25 Knoten in die Nacht. Das Geräusch der Heckwellen am Katamaran war mehr als deutlich zu hören. Die Geschwindigkeit des Schiffes erhöhte sich auf 8 bis 9 Knoten, mit Spitzen darüber. Die Wellen erreichten Höhen bis zu 2,5 m. Die Schaukelbewegungen des Bootes verstärkten sich entsprechend. Entspannung gab es erst in der Horizontalen.

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